Die besten kaltgepressten Hundefutter im Hundeo-Test
- Rind Premium Trockenfutter (gebacken) von Escapure — Zum Testbericht

Escapure
TestsiegerRind Premium Trockenfutter (gebacken)
84 Punkte55 % Fleischanteil - Kaltgepresst Rind & Forelle von Lukullus — Zum Testbericht

Lukullus
Platz 2Kaltgepresst Rind & Forelle
57 Punkte34 % Fleischanteil - Canis Plus Geflügel kaltgepresst von Naturavetal — Zum Testbericht

Naturavetal
Platz 3Canis Plus Geflügel kaltgepresst
55 Punkte60 % Fleischanteil - Traditionell Huhn von Müllers Naturhof — Zum Testbericht

Müllers Naturhof
Platz 4Traditionell Huhn
48 Punkte35 % Fleischanteil - Meat & Biscuit Adult von Magnusson — Zum Testbericht

- Adult Dinner, Trockenfutter von Belcando — Zum Testbericht

Belcando
Platz 6Adult Dinner, Trockenfutter
43 Punkte30 % Fleischanteil - Kaltgepresst Ente, Trockenfutter von MyPetClub — Zum Testbericht

MyPetClub
Platz 7Kaltgepresst Ente, Trockenfutter
41 Punkte38 % Fleischanteil - Insekten Trockenfutter, Menü Nr. 19 von MyPetClub — Zum Testbericht

MyPetClub
Platz 8Insekten Trockenfutter, Menü Nr. 19
41 Punkte33 % Fleischanteil - NaturNah, Kaltgepresst von Markus-Mühle — Zum Testbericht

Markus-Mühle
Platz 9NaturNah, Kaltgepresst
37 Punkte38 % Fleischanteil - Black Angus Adult, Kaltgepresst von Markus-Mühle — Zum Testbericht

Markus-Mühle
Platz 10Black Angus Adult, Kaltgepresst
37 Punkte34 % Fleischanteil
10 getestete EmpfehlungenScore aus Fleischqualität, Rezeptur und DeklarationMethodik: Testkriterien
Kaltgepresstes Hundefutter wirkt oft natürlicher als extrudiertes Trockenfutter. Der entscheidende Punkt ist aber nicht die Presse, sondern was vorher in die Rezeptur kommt.
Unsere Bestenliste zeigt deshalb nicht einfach bekannte Kaltpress-Marken, sondern die Produkte, die unsere Qualitätsschwelle erreichen. Erst danach lohnt sich der Blick auf Vorteile wie Zerfall im Magen, Akzeptanz und Alltagstauglichkeit.
Ein Teil der bekannten Kaltpress-Marken (Müllers Naturhof, Markus-Mühle, Lupo Natural, Magnusson) hat unsere Empfehlungsschwelle von 3,0 nicht erreicht. Die Kaltpressung allein sagt nichts über den Fleischanteil oder die Deklaration aus. Diese Marken sind auf der Markenübersicht einsehbar.
Was ist kaltgepresstes Hundefutter?
Kaltgepresstes Hundefutter wird bei niedrigen Temperaturen (unter 80°C) verarbeitet: im Gegensatz zu herkömmlichem extrudiertem Trockenfutter, das bei 120–180°C hergestellt wird.
Der Herstellungsprozess
Beim Kaltpressen werden die Zutaten zerkleinert, gemischt und unter hohem Druck durch eine Matrize gepresst: ähnlich wie bei einer Pelletpresse. Die niedrigere Temperatur soll hitzeempfindliche Vitamine, Enzyme und Nährstoffe besser erhalten.
Kaltgepresst vs. Extrudiert
Kaltgepresstes vs. Extrudiertes Trockenfutter
- Nährstoffe und Vitamine bleiben besser erhalten
- Zerfällt im Magen schneller: leichter verdaulich
- Schonendere Verarbeitung der Rohstoffe
- Kein Aufquellen im Magen (geringeres Magendrehungs-Risiko)
- Längere Haltbarkeit durch Hochtemperatur-Sterilisation
- Kroketten sind knuspriger: besser für Zahnreinigung
- Größere Auswahl an Marken und Sorten
- Oft günstiger in der Herstellung
Ein wichtiger Unterschied: Kaltgepresstes Futter zerfällt im Magen und löst sich auf, statt aufzuquellen wie extrudiertes Trockenfutter. Extrudiertes Futter kann im Magen das 2–3-fache seines Volumens annehmen: das erhöht das Risiko einer Magendrehung, besonders bei großen Hunden. Kaltgepresstes Futter birgt dieses Risiko nicht.
Für welche Hunde ist kaltgepresstes Futter geeignet?
Worauf bei kaltgepresstem Futter achten?
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Fleischanteil: Auch bei kaltgepresstem Futter ist der Fleischanteil entscheidend. Achte auf mindestens 30 % Frischfleisch oder Trockenfleisch.
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Transparente Deklaration: Alle Zutaten sollten einzeln aufgelistet sein, nicht unter Sammelbegriffen wie "tierische Nebenerzeugnisse" versteckt.
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Keine künstlichen Zusätze: Kaltgepresstes Futter sollte ohne Farbstoffe, Aromen und chemische Konservierungsmittel auskommen.
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Haltbarkeit: Kaltgepresstes Futter hat eine kürzere Haltbarkeit als extrudiertes. Achte auf das MHD und lagere es kühl und trocken.
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Echte Kaltpressung: Manche Hersteller bezeichnen ihr Futter als "kaltgepresst", obwohl die Zutaten vorher stark erhitzt wurden. Achte auf transparente Herstellerangaben.
Der Begriff "kaltgepresst" ist nicht geschützt. Einige Hersteller erhitzen die Zutaten vor dem Pressen auf hohe Temperaturen: nur der letzte Pressvorgang erfolgt "kalt". Frage im Zweifel beim Hersteller nach der exakten Verarbeitungstemperatur in allen Produktionsschritten.
Futterumstellung auf kaltgepresst
Kaltgepresstes Futter verhält sich im Magen anders als extrudiertes: es quillt nicht auf, sondern zerfällt. Stelle trotzdem langsam über 7–10 Tage um: Starte mit 25 % kaltgepresst und 75 % bisheriges Futter, steigere dann schrittweise. Mische kaltgepresstes und extrudiertes Futter nicht dauerhaft: die unterschiedlichen Verdauungszeiten können Blähungen und Verdauungsprobleme verursachen.
Haltbarkeit und richtige Lagerung
Kaltgepresstes Futter hält ungeöffnet 12 bis 18 Monate. Extrudiertes Trockenfutter kommt auf 18 bis 24 Monate, weil die Hochtemperaturverarbeitung Keime effektiver abtötet und die Restfeuchtigkeit stärker reduziert.
Nach dem Öffnen sollte kaltgepresstes Futter innerhalb von 4 bis 6 Wochen verbraucht werden. Lagere es unter 20 °C, trocken und lichtgeschützt. Ein luftdichter Behälter aus Keramik oder Edelstahl ist ideal. Plastikbehälter können Gerüche annehmen und an das Futter abgeben.
Bei Temperaturen über 25 °C (Sommer) verkürzt sich die Haltbarkeit nach dem Öffnen auf 3 bis 4 Wochen. Kaufe in den Sommermonaten lieber kleinere Gebinde, auch wenn der Kilopreis höher ist. Ranziges Futter erkennst du am muffigen Geruch und daran, dass dein Hund es plötzlich verweigert.
Kostenvergleich: Kaltgepresst vs. Extrudiert
Kaltgepresstes Trockenfutter kostet im Schnitt 8 bis 14 Euro pro Kilogramm. Extrudiertes Premium-Trockenfutter liegt bei 5 bis 10 Euro. Für einen 20 kg Hund mit ca. 300g Tagesbedarf ergibt das:
- Kaltgepresst: 2,40 bis 4,20 Euro pro Tag (72 bis 126 Euro/Monat)
- Extrudiert (Premium): 1,50 bis 3,00 Euro pro Tag (45 bis 90 Euro/Monat)
Die Differenz liegt bei 30 bis 40 Euro pro Monat. Ob sich die Investition lohnt, hängt vom Hund ab. Bei empfindlicher Verdauung oder Rassen mit Magendrehungs-Risiko (Deutsche Dogge, Weimaraner, Setter) kann die bessere Verträglichkeit Tierarztkosten einsparen. Für Hunde ohne Verdauungsprobleme bringt ein hochwertiges extrudiertes Futter mit hohem Fleischanteil den gleichen Nährwert.
Weitere Futterarten im Überblick
Du interessierst dich für kaltgepresstes Futter, bist dir aber unsicher, ob es zu deinem Hund passt? Unser FutterFinder-Quiz analysiert Rasse, Alter, Gewicht und besondere Bedürfnisse und gibt dir in 2 Minuten eine persönliche Empfehlung aus dem aktuellen Markentest.
Hast du aufgepasst?
Frage 1 von 3Was passiert mit kaltgepresstem Futter im Magen des Hundes?
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