Öle für den Hund

5 gesunde Öle um deinen Hund
und Fell zum strahlen zu bringen

Welches Öl ist gut für Hunde?

Für eine gesunde Ernährung spielen Öle eine wichtige Rolle. Das ist nicht nur bei der menschlichen Ernährung der Fall, sondern auch beim Hund.

Besonders wichtig sind die wertvollen, kaltgepressten Öle. Und um diese geht es heute!

Sie enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die vom Organismus benötigt werden. Sie werden weder im menschlichen Körper noch im Körper eines Hundes von selbst produziert und müssen bei der Nahrungsaufnahme mit aufgenommen werden.

Dabei sind sie so wichtig für die Gehirnleistunges deines Hundes und ein glänzendes, strahlendes Fell. Weiter unten findest du die 5 besten Öle für deinen Hund.

Öle zur gesunden Ernährung

öl für hunde

Gesättigte Fettsäuren sind für das Spenden von Energie zuständig. Ungesättigte Fettsäuren aktivieren hingegen den Zellaufbau und stärken das Immunsystem. Ein gesunder Hund, der einen aktiven Tag hat, braucht eine gute Menge an kaltgepressten Ölen. 

Das Öl sorgt dafür, dass Dein Hund seinen körperlichen Widerstand aufbauen kann, sein Gehirn sich gut entwickelt, er ein gutes Sehverhalten hat und ein dichtes, glänzendes Fell sowie eine geschmeidige Haut bekommt. Bei Hündinnen sind die gesättigten Fettsäuren für die Fruchtbarkeit zuständig.

 

Bekannte Fettsäuren und ihr Vorkommen

  • Gesättigte Fettsäuren 
    Kommen in vielen tierischen Produkten vor. Insbesondere in Butter, Kokosfett und Schmalz findet sich eine große Menge an gesättigten Fettsäuren wieder.

  • Einfach gesättigte Fettsäuren
    Kommen in pflanzlichen Ölen vor. Raps- und Olivenöl sind die Hauptträger.

  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
    Kommen ebenfalls in pflanzlichen Ölen vor. Gerade in Fischölen, Sonnenblumen- und Distelölen sind sie Zuhause.

  • Essenzielle Fettsäuren
    Kommen in vielen ungesättigten Fettsäuren vor. Sie sind notwendig, können aber vom Organismus nicht selbst hergestellt werden.

  • Omega-3-Fettsäuren
    Kommen überwiegend in Fischölen vor. Aber auch in Leinöl ist eine gute Menge vorhanden.
 

Hundefutter und kaltgepresste Öle

Grundsätzlich sind in vielen hochwertigen Futtersorten kaltgepresste Öle enthalten. Bei einem hochwertigen Futter braucht dein Hund keine zusätzlichen Öle. 

Bei der Rohfutter- bzw. Barf-Ernährung enthält das Futter keine Zugaben. Damit dein Hund trotzdem eine ausreichende Menge an Ölen bekommt, müssen diese dem Futter beigefügt werden. 

Bei der Wahl des Öls solltest Du unbedingt darauf achten, dass es ein kaltgepresstes Öl ist.

Hier findest du die 3 besten kaltgepressten Trockenfutter Sorten.

Folgen bei Öl-Mangel

Die Folgen bei Öl-Mangel können für deinen Hund schwerwiegend sein. Es treten nicht nur Mangelerscheinungen auf, er wird auch schneller krank. Sobald der Hund mit ausreichend Öl versorgt wird, kannst Du schnell Verbesserungen feststellen. 

Er sieht bald gesünder und besser aus. Der körperliche Zustand verbessert sich merklich. Außerdem wird sein Fell schön dicht und bekommt einen gesunden Glanz. Auch die Haut verbessert sich sichtbar.

 

Gutes Öl im Hundefutter

Ein gutes Hundefutter hat eine transparente Deklaration. Die Deklaration zeigt genau an, welche Zusammensetzung und welche Inhaltsstoffe im Futter enthalten sind. Hier sollte auch die Ölmenge und die Sorte aufgelistet sein. 

In der Regel befinden sich im guten Hundefutter entweder Fischöl oder Leinöl. In der Deklaration sollten diese beiden Öle auch genauso betitelt werden. 

Achtung bei der nicht Angabe von Ölen und Fetten. Bei einer solchen Deklaration kannst Du davon ausgehen, dass es sich um schlechte Öle handelt. Meist wird dann tierisches Fett vom Abdecker verarbeitet.

Wie viel Öl braucht mein Hund?

olivenöl für hund

Wie viel Öl Dein Hund benötigt, hängt von seiner Größe ab. 

Ein kleiner bis mittelgroßer Hund kommt mit einem halben Teelöffel Öl am Tag vollkommen aus. Entweder ist das Öl schon im Futter enthalten oder kann dem Futter problemlos beigefügt werden. 

Bei einem großen Hund muss gerechnet werden. Hier gilt, dass ein halber Teelöffel für je 10kg Gewicht notwendig ist. Beispiel: Ein Hund mit einem Körpergewicht von 40kg braucht am Tag 2 Teelöffel kaltgepresstes Öl. 

Das Öl wird einfach in das Futter gemischt. Bei der Gabe von Öl solltest Du beachten, dass mehr nicht unbedingt besser heißt. Zu viel Öl im Futter kann zu Problemen mit der Verdauung oder der Figur führen. 

Grundsätzlich solltest Du nicht bei einer Ölsorte bleiben, sondern regelmäßig wechseln. In jedem Öl sind unterschiedliche Vitamine und spezielle Fettsäuren enthalten.

 

Öl: Nicht nur für die Ernährung

Verschiedenen Öle sind nicht nur für die Ernährung des Hundes unerlässlich. Öle können auch anderweitig verwendet werden. Dabei wird von der äußerlichen Anwendung gesprochen. 

Die Pfotenpflege wird durch die Verwendung von Ölen vereinfacht. Auch Wunden, Schuppen, Hautprobleme und Ekzeme können mit dem richtigen Öl behandelt werden. Sie können hier wahre Wunder wirken und sind zudem auch noch natürlich. 

Zu den bekanntesten Ölen für die äußerliche Anwendung gelten Nelken-, Thymian-, Nachtkerzen-, Teebaum- und Schafgarbe-Öl. Sie sind antibakteriell und heilend. Können sogar gegen Viren und Pilze eingesetzt werden. 

Im Gegensatz zu künstlich hergestellten Mitteln, haben Öle neben der heilenden Wirkung einen weiteren großen Vorteil. Sie haben geringe bis keine Nebenwirkungen und können auch in hohen Resistenzen problemlos eingesetzt werden. Dennoch empfehlen dir vor der Anwendung eines Öles, deinen Tierarzt zu Rate zu ziehen.

 

Wann solltest Du Öl nicht verwenden?

Es gibt auch Ausnahmen bei der Verabreichung von Öl. Das ist immer dann der Fall, wenn dein Hund unter futterbedingten Allergien leidet. Außerdem kann es vorkommen, dass er unter fettiger oder schuppiger Haut leidet. Dann solltest Du kein zusätzliches Öl verabreichen. 

Nach der Zugabe von Ölen könnte Dein Hund mit Verdauungsproblemen und Durchfall konfrontiert werden. In diesem Fall solltest du keinen Öl mehr geben. 

Auch bei älteren Hunden oder Hunden, die an einer Nierenkrankheit leiden, solltest Du bei der Verabreichung von Öl vorsichtig sein. Sobald eine Reaktion des Hundes deutlich wird, muss das Öl sofort gestrichen werden. 

Auch kommt es vor, dass schwangere Hunde und Welpen Öl nicht vertragen könnten. 

In der Regel gilt: Du solltest deinen Hund gut beobachten, wenn du Öl verabreichst. Sobald eine Veränderung im negativen Sinne auftritt, muss die Gabe von Öl sofort gestoppt werden.

Öl aus dem Supermarkt oder Zoohandel?

Es gibt im Supermarkt mittlerweile eine gute Auswahl an hochwertigen Ölen, die als Alternative zu speziellen Hundeölen verwendet werden können. 

Allerdings sind viele Öle aus dem Supermarkt, die für die menschliche Ernährung geeignet sind, mit vielen Fetten versehen, die für einen Hund nicht unbedingt gut sind. 

Idealerweise sollte auf ein Öl von einer vertrauensvollen und guten Marke zurückgreifen. Diese sind speziell auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt und weisen eine höhere Verträglichkeit auf. 

 

 

Die 5 besten Öle für Hunde

kaltgepresstes öl

Hier stelle ich dir gerne die 5 besten Öle für deinen Hund vor:

Zuerst einmal sollten wir das Schwarzkümmelöl erwähnen. Schon ein paar Tropfen in das Trinkwasser deines Hundes machen um einen Flohbefall dauerhaft zu verhindern.

Denn: Der Geruch von Schwarzkümmelöl wird von den Parasiten gemieden. Das gilt auch für Zecken. 

Auch Lachsöl eignet sich als Futterbeigabe. Es enthält viele Omega-3-Fettsäuren und Alpha Linolen-Säure. Sie ist perfekt gegen Juckreiz, schuppige Haut, Fettprobleme und Ekzeme. 

Kürbiskernöl macht vital und ist sehr vitaminreich.

Für Haut- und Fellprobleme eignet sich aber auch Hanföl. Hanföl wird aus Nutzhanf gewonnen und ist zudem gut gegen Darmprobleme und Verstopfungen. 

Kokosöl ist unsere Wahl, gerade für glänzendes Fell und Haut. Gegen Zecken wird es auch gerne genommen. 

Hier unsere Liste von den 5 besten Ölen:

  1. Hanföl: Sehr gut gegen Darmprobleme
  2. Kürbiskernöl: Vital und Vitaminreich
  3. Kokosöl: Sehr gut für Fell und Haut. Auch als äußerliche Anwendung gegen Zecken.
  4. Lachsöl: Reich an Omega-3-Fettsäuren
  5. Schwarzkümmelöl: Absoluter Tipp gegen Flohbefall oder Zecken. Wenn es deinen Hund regelmäßig gibst. (Falls Dein Hund trächtig oder einen Leberschaden haben sollte, kannst Du als Alternative gegen Zecken auch Kokosöl nehmen.)
Allgemein gilt: Viele Ölsorten sind in Ordnung und oft ist Abwechslung für den Hund sehr gut. Gute Lösungen sind Olivenöl, Rapsöl, Distelöl oder Leinöl.

Hauptsache es ist kaltgepresst. Weil es dadurch hochwertiger ist!

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