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17 wertvolle Tipps zu Blähungen beim Hund

Dein Hund hat ab und zu mal Blähungen? Wir kennen dieses übel riechende Problem auch und haben zu diesem Anlass heraus einen umfangreichen Ratgeber geschrieben. Mit 17 wertvollen Tipps, damit du endlich eine Lösung hast.

Weiter unten findest du noch ein paar Lebensmittel, die dir und deinem Vierbeiner wirklich bei seinen Blähungen helfen werden. Versprochen!

Artikel Übersicht

Was sind Blähungen? Wie entstehen sie?

unverträglichkeit beim hund

Blähungen (Flatulenz) sind die verstärkte Entwicklung von Gasen im Magen- und Darmbereich, die zum Pupsen oder Rülpsen führen. Sitzen diese Darmgase fest, kann es zu schmerzhaften Bauchkrämpfen kommen.

Genau wie Menschen haben auch Hunde hin und wieder Blähungen. Auch wenn es nicht gerade angenehm riecht, ist das normal. Im Volksmund sind Blähungen mehr als Furz oder Pups bekannt. 

Dabei handelt es sich meistens um Gase, die während des normalen Verdauungs-Vorgangs entstehen oder versehentlich verschluckt werden. Grund für den üblen Geruch sind Methan- und Schwefelverbindungen.

Falls dein Liebling ab und zu mal pupsen sollte, brauchst du dir keine Sorgen darüber zu machen. Sollten dabei Begleiterscheinungen auftreten oder er zu oft pupsen, dann ist es besser, wenn du ihn eine Weile genau beobachtest.

Aktuelle Situation und Begleiterscheinungen

Meistens haben Blähungen oder das Pupsen auch Begleiterscheinungen:

  • Laute Darm- und Magengeräusche
  • Aufgeblähter Bauch
  • Dauerhaftes und häufiges Pupsen
  • Der Furz stinkt widerlich
  • Dein Hund macht einen Katzenbuckel -> er hat Schmerzen!
  • Veränderter Kot wie veränderte Farbe oder Durchfall
  • Der Kot stinkt unerträglich
  • Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsabnahme

Falls deine Fellnase mindestens eine der oben aufgeführten Begleiterscheinungen hat, dann solltest du dringend mit deinem Tierarzt Kontakt aufnehmen.

11 Mögliche Ursachen

Unten sind die am häufigsten auftretenden Ursachen für die Blähungen deines Schützlings aufgezählt. Gehe alle Punkte in der Checkliste einzeln durch:

  1. Futterumstellung
  2. Getreide oder Gluten im Futter
  3. Futtermittelallergie
  4. Unverträglichkeit gegen Laktose (Milchprodukte)
  5. Tischabfälle
  6. Schlucken von Luft (insbesondere bei Hunden mit kurzer Schnauze)
  7. Stress, Aufregung
  8. Essen von Kot oder Aas
  9. Krankheiten im Magen- Darmbereich
  10. Giardien-Infektion
  11. Darmparasiten oder Würmer, Wurmkur

1. Futterumstellung

hundefutter

Eine plötzliche Nahrungsumstellung kann dazu führen, dass dein Vierbeiner Blähungen bekommt, weil er das neue Futter nicht sofort verträgt. Bei einem Marken- oder Herstellerwechsel des Futters kann das passieren.

In diesem Fall solltest du deinem Liebling zwei Wochen Zeit lassen, bis er sich an das neue Futter gewöhnt. Am besten ist es, wenn du das neue Futter nach und nach dem alten beimischst. Erhöhe dabei die Ration des neuen Futters. 

Beobachte deinen treuen Begleiter sehr genau. Stelle fest, ob sich die Beschwerden verringern oder erhöhen. Derweilen kannst du die Zusammensetzung der beiden Futter miteinander vergleichen. 

Sollte das Pupsen sich nicht in zwei Wochen verringern, ist es besser, wenn du zur alten Marke zurückgreifst. Oder du suchst dir eine andere Marke aus, deren Zusammensetzung in etwa dem alten Futter entspricht.

Dein Hund kann auch beim Wechsel von Trockenfutter zu Nassfutter oder umgekehrt Blähungen bekommen. Hier solltest du wie oben beschrieben eine langsame Futterumstellung machen. 

Falls du auf Nassfutter umsteigst, dann mische es anfangs zur Hälfte mit Trockenfutter. Das Verhältnis kannst du mit der Zeit verringern.

Bei Wechsel von Nassfutter zu Trockenfutter kannst du dem Trockenfutter am Anfang ein wenig Wasser beimengen. Lass es etwa 10 Minuten einweichen, bis es zu einem Brei wird. Nach und nach kannst du das Wasser verringern, bis dein Hund sich an das Trockenfutter gewöhnt. 

Zwei Mahlzeiten am Tag sind für deine Fellnase optimal. Morgens nach dem Aufstehen und abends gegen 17:00 – 18:00 Uhr. So hat dein Schützling eine angemessene Zeitspanne, um das Futter vor dem Schlafen gehen zu verdauen.

Zu viele Leckerlies oder Snacks zwischendurch solltest du vermeiden.

2. Getreide oder Gluten im Futter

Vollkorn

Leider mischen viele Hersteller aus Kostengründen zu viel Getreide in das Futter, obwohl unsere lieben Vierbeiner von Natur aus Fleischfresser sind. 

Zu viel Getreide im Futter kann den Gärungsprozess im Darm fördern und damit Grund für Blähungen sein. Du solltest auf ein Futter umsteigen, dessen Fleischanteil höher ist als der Getreideanteil oder ganz auf Getreide verzichten.

Manche Hunde vertragen zudem kein Gluten. Gluten ist vor allem in Getreide enthalten. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern, Dinkel sind als Beispiel Getreidesorten, die Gluten enthalten. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass die Packung ausdrücklich mit „Getreidefrei“ gekennzeichnet ist.

3. Futtermittelallergie

allergie wunde hund

Unverträglichkeit ist nicht gleich Allergie! 

Allergien können sehr schwere Folgen für deinen Vierbeiner haben, da das Immunsystem direkt betroffen ist. Die häufigsten Auslöser (Allergene) sind Rindfleisch und Milchprodukte, aber auch Schweine-, Pferde-, Geflügelfleisch, Fisch, Ei, Soja und Weizen können allergische Reaktionen auslösen. 

Neben den Hauptkomponenten in Fertigfuttermitteln können auch Zusätze wie Stabilisatoren, Antioxidantien oder Moisturizer Allergien auslösen.

Bei Allergien sind Blähungen nur Symptome. Hautprobleme wie Juckreiz und Hautrötungen, insbesondere an den Pfoten, Achsel, Bauch- und Leistenregion begleiten sie.

Bei einer Allergie musst du auf jeden Fall das Futter sofort absetzen und unter Aufsicht deines Tierarztes eine Ausschlussdiät vornehmen.

4. Unverträglichkeit gegen Laktose

Milch

Bei Laktose-Intoleranz kann der in Milchprodukten enthaltene Milchzucker (Laktose) nicht oder unvollständig verdaut werden. Hierfür fehlen die notwendigen Enzyme. In der Folge kommt es vor allem zu Blähungen, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen oder auch Durchfall. Die Symptome nehmen mit der Menge der verbrauchten Laktose zu.

Um festzustellen, ob die Blähungen deines Hundes mit einer Unverträglichkeit gegen Laktose zu begründen sind, musst du eine Ausschlußdiät machen. Du solltest deinem Hund etwa zwei Wochen lang keine Milch oder Milchprodukte geben

Überprüfe auch die Zusammensetzung vom Hundefutter und der Hundeleckerli.

5. Tischabfälle

mops welpe alleine zu hause

Grundsätzlich solltest du deinem Liebling nichts vom Tisch geben!

Denn in unseren Mahlzeiten sind Gewürze enthalten, die dein Vierbeiner nicht verträgt. Meistens sind in unseren Lebensmitteln auch Aromen, Konservierungs- und Farbstoffe vorhanden, die ungesund für deinen Hund sind. 

Auch wenn wir es ab und an nicht übers Herz bringen, hier gilt: „Pfoten weg von menschlicher Nahrung!“

6. Schlucken von Luft

Manche Fellnasen schlucken beim Fressen viel Luft, weil sie das Futter zu schnell oder hastig schlingen. Du solltest darauf achten, dass dein Liebling sein Fressen in Ruhe verzehren kann und nicht abgelenkt ist. 

Falls du mehrere Vierbeiner haben solltest, achte darauf, dass sie sich beim Fressen nicht gegenseitig stören. Am besten bereitest du allen einen separaten Bereich vor, wo jeder seinen Platz kennt. 

Bei Hunden mit einer besonders kurzen Schnauze (wie Bulldogge, Boxer) kommt es öfter vor, dass sie beim Essen oder Wasser trinken viel Luft schlucken. Das kann auch zu Blähungen führen. 

Wenn dein Hund beim Essen oder Wasser trinken Luft schlucken sollte, weil er zu hastig ist, kannst du den Napf ein bisschen höher stellen. Du kannst auch aus dem Zoohandel einen Anti-Schlingnapf kaufen.

7. Stress & Aufregung

Wer kennt das nicht? Kaum sind wir aus welchem Grund auch immer gestresst oder aufgeregt, schlägt es uns auf den Magen. 

Da geht es unseren Lieben nicht anders. Eine Autofahrt, der Weg zum Tierarzt oder eine fremde Umgebung kann bei unseren Vierbeinern zu Blähungen führen. Du musst genau beobachten, was der Auslöser für den Stress ist.

Hier ist viel Liebe und Training angesagt. Du kannst unter solchen Umständen deinen Schützling sanft streicheln und ihm gut zureden. Das wird ihn beruhigen.

Falls ihr zum Beispiel eine lange Autofahrt vor euch habt, kannst du ihn mit kurzen Strecken in bekannter Umgebung daran gewöhnen. Nimm eventuell eine Begleitperson mit, die dein Liebling mag.

Bei stressbedingen Blähungen, kannst du Holzkohle verwenden. Auch unter dem Namen Carbo vegetabilis bekannt. Zur Dosierung kannst du deinen Tierarzt fragen. 

Auch gibt es inzwischen Leckerlies die Aktivkohle beinhalten und gut gegen Durchfall und Blähungen sind.

8. Essen von Kot oder Aas

Ziegenkot

Bei Welpen ist das gar nicht ungewöhnlich, dass sie beim Gassi gehen an Kot oder auch Aas schnüffeln oder sie auch essen. Manche essen auch ihren eigenen Kot. 

Deswegen ist es unbedingt notwendig, dass du deinem Welpen diese Angewohnheit so früh wie möglich abtrainierst. Denn das kann später zu einer Verhaltensstörung führen. 

Manche Welpen essen sogar ihren Kot nur aus Langeweile. Um das zu vermeiden, solltest du ausreichend Zeit mit deinem Welpen verbringen und oft mit ihm spielen.

Grund für das Kotfressen könnte auch eine Mangelernährung sein. Hierbei kann es insbesondere um einen Vitamin K Mangel handeln. Vitamin K ist vor allem in Fisch und Fleisch enthalten. Überprüfe, ob das Futter deines Hundes eventuell einen zu niedrigen Fleischanteil hat. 

Falls er genügend Nährstoffe über sein Futter bekommt, kann es an einer Krankheit liegen. Er könnte einen Parasiten-Befall haben oder die Bauchspeicheldrüse könnte nicht richtig funktionieren. 

Du solltest auf jeden Fall deinen Tierarzt aufsuchen, um festzustellen, ob es sich hier um eine Verhaltensstörung handelt oder um eine Krankheit.

Du kannst deinem Vierbeiner Harzer Käse geben, um ihn vom Kotfressen abzuhalten oder es ihm abzugewöhnen. Der strenge Geruch des Harzer Käses dient sozusagen als „Alternative“.

9. Krankheiten im Magen & Darmbereich

Nicht immer sind Blähungen harmlos und mit Hausmitteln zu heilen. Dahinter können auch Krankheiten stecken, die schlimme Nachfolgen haben können. 

Falls deine Fellnase neben den Blähungen auch eine der unten aufgeführten Begleiterscheinungen haben sollte, gehe sofort zum Tierarzt!

  • Krümmen der Wirbelsäule
  • Katzenbuckel
  • Gebetsstellung
  • Anzeichen einer Magendrehung (aufgeblähter Bauch, Unruhe, Appetitlosigkeit, starker Speichelfluss usw.)
  • Starker Durchfall

10. Giardien-Infektion

Giardien sind Schmarotzer im Verdauungssystem. Sie stehlen im Dünndarm des Hundes wichtige Nährstoffe und darüber hinaus verursachen sie Entzündungen und langwierigen Durchfall.

Der Kot ist meistens schleimig, fettig, auch breiig bis wässrig. Zeitweise kann der Kot auch ganz normal sein.

Erbrechen, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit sind weitere Symptome dieser Krankheit.

Meistens ist der Giardienbefall harmlos. Außer er tritt bei Welpen, geschwächten oder alten Hunden auf.

Beim ersten Verdacht solltest du auf jeden Fall mit deinem Tierarzt Kontakt aufnehmen.

11. Darmparasiten oder Würmer

Wurm Hund

Manche Wurmkuren haben eine chemische Basis. Eventuell verträgt dein Liebling die chemischen Stoffe nicht. Hier kannst du auch auf Mittel umsteigen, die eine natürliche Basis haben. 

Du kannst deinen Tierarzt fragen, ob er dir ein pflanzliches Mittel empfehlen kann.

Natürliche Hausmittel aus der Küche

Beachte bitte, dass natürliche Mittel aus der Küche kein vollkommener Ersatz für eine Behandlung durch deinen Tierarzt sind. Es ist immer empfehlenswert, wenn du deinen Tierarzt frühzeitig um Rat frägst.

1. Heilerde

Golden Retriever in Heilerde

Heilerde ist ein Pulver, das aus eiszeitlichen Lößablagerungen gewonnen wird. Du kannst sie ganz bequem online oder in der Apotheke kaufen.

2. Fenchel

Fenchel

Fenchel enthält viele verschiedene Wirkstoffe, unter anderem Fenchon und Anethol. Er lindert Blähungen und Krämpfe, fördert die Verdauung, regt den Appetit an und hemmt Entzündungen. Angewendet wird es wie der Kümmel.

3. Orangensaft

Orange

Orangensaft hat die Fähigkeit, die Darmfunktionen zu regulieren. Du kannst einen Teelöffel frisch gepressten Orangensaft in das Futter beimischen.

4. Kümmel

Kümmel

Kümmel ist eines der beliebtesten Hausmittel gegen Blähungen. Er hat durch seine ätherischen Öle mit dem Hauptinhaltsstoff Carvon eine positive Wirkung auf den gesamten Magen-Darm-Trakt.

  • Du kannst gemahlenen Kümmel unter das Futter mischen.
  • Kümmeltee verabreichen: Kümmelkörner 10 Minuten im Wasser aufkochen, absieben und gut abkühlen. In kleinen Mengen dem Trinkwasser oder Futter zugeben.

 

5. Schonkost aus Reis & Huhn

Reis
Geflügel, Blähungen, Schonkost

Bei akuten Beschwerden kannst du deinem Hund eine Schonkost aus Hühnchen und ungesalzenem Reis als Futter zubereiten.

Empfehlenswert ist hier hochwertiges Hühnerfleisch. Du kannst das Hühnerfleisch mit Knochen aufkochen. Allerdings musst du das Fleisch nach dem Kochen von den Knochen befreien.

  1. Schneide das Hühnerfleisch nach dem Kochen mundgerecht in Würfel. Lass die Hühnerbrühe abkühlen. Danach schöpfst du das Fett von der Oberfläche der Brühe ab.
  2. Nimm etwa 600 ml der Hühnerbrühe und lass sie aufkochen.
  3. Währenddessen kannst du eine Tasse (ca. 230gr) Reis (weißer Kurz- oder Langkornreis) gründlich abspülen.
  4. Wenn die Brühe anfängt zu kochen, gebe die Tasse Reis hinzu.
  5. Lass sie wieder aufkochen. Reduziere danach die Hitze. Decke den Topf mit einem Deckel ab und lasse den Reis etwa 20 Minuten leicht köcheln.
  6. Lasse den Reis danach ganz abkühlen.
  7. Gib das gekochte Hühnchen zum Reis und vermische es gut.
Das Verhältnis von Reis und Huhn sollte zwischen 2:1 oder 3:1 liegen. Nachdem du deinen Hund ein paar Tage mit der Schonkost ernährt hast, kannst du langsam in vier bis fünf Tagen auf sein normales Futter umsteigen.
Falls die Schonkost nicht helfen oder sich die Symptome deines Schützlings verschlechtern, nimm sofort Kontakt zu deinem Tierarzt auf.

Wie kann ich Blähungen vorbeugen?

sportlicher hund
  • Ein aktives Leben unterstützt die Darmfunktionen deines Hundes.
  • Du kannst deinem Hund häufiger kleinere Mahlzeiten geben.
  • Sorge dafür, dass dein Hund sein Futter an einem ruhigen, isolierten Ort fressen kann.
  • Stelle fest, ob sein Futter gut verdaulich ist und alle notwendigen Nährstoffe beinhaltet. Faustregel: Das Etikett des Futters gut durchstudieren!
  • Ab und an kannst du die Quellen von Protein und Kohlenhydraten des Futters ändern.

 Hier noch eine hilfreiche Infografik zum Pinnen oder ausdrucken. 

Empfehlung für den Haushalt

Falls du es noch nicht zu Hause hast, empfehle ich dir zumindest ein wenig Heilerde für deinen Liebling. Diese ultrafeine Variante ist sehr gut geeignet und selbst für Menschen ab und zu eine gute Wahl 🙂

Luvos Heilerde
– Zur Linderung von ernährungsbedingten Magen-Darm-Beschwerden
– Bindung von Fetten, Cholesterin, Säuren und Schadstoffen aus der Nahrung

Häufig gestellte Fragen

Solange die Blähungen deines Hundes nur kurz auftreten, ist das ganz normal und hat keinen besonderen Grund. Sind die Blähungen chronisch und sehr übelriechend, dann kann eine Infektion, Magenverstimmung, das Fressen von Kot oder eine andere ernstere Ursache dahinter stecken.

Die Blähungen entstehen meistens durch ganz normale Verdauungsprozesse oder das Verschlucken von Luft beim Fressen. Während der Verdauung werden Methan und Schwefelverbindungen freigesetzt. Sie sind verantwortlich für den üblen Geruch.

Als erstes solltest du die Ursache für die Blähungen erkennen. Sie könnte eine Unverträglichkeit, Allergie, Infektion oder Stress sein. Wenn du die Ursache beseitigst wirst du auch die Blähungen verhindern. Zusätzlich kannst du deinem Hund beispielsweise Leckerlis mit Aktivkohle verabreichen.

Fazit

So lange unsere kleinen Stinker ab und zu mal pupsen sollten, ist das ganz normal. Da müssen wir ab und zu mal ein Auge zudrücken und herzhaft lachen. Manchmal wäre eine Nasenklammer gar nicht mal so schlecht.

Dennoch sollten wir unsere Lieben immer gut beobachten und nicht vergessen, dass jeder Hund auf seine Art einzigartig ist.

Sollten die Blähungen deines Hundes auffällig oft sein oder ganz anders riechen als sonst, dann empfehle ich dir die oben aufgeführte Checkliste.