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Barf Futter Hühnerherz

Futterumstellung einfach gemacht (3 wertvolle Tipps)

Wir Menschen stellen unsere Ernährung um:

  • wenn wir in eine andere Lebensphase kommen
  • oder aus gesundheitlichen Gründen.

Bei unseren lieben Fellnasen ist das nicht anders.

Beispiel: Ein Junghund hat das Erwachsenenalter erreicht. Er steigt von Welpenfutter auf Adult Futter um. Somit bekommt er in seiner neuen Lebensphase die Nährstoffe in dem Verhältnis, die er für ein weiteres gesundes und fittes Leben braucht.

Wie kannst du die Umstellung am besten gestalten? 

Wir haben für dich 3 wertvolle Tipps.

  1. Du erfährst bei uns, wie du eine optimale und richtige Futterumstellung in die Tat umsetzt.
  2. Wir gehen auf die verschiedenen Arten der Futterumstellung ein.
  3. Außerdem gibt es hier noch weitere wichtige Informationen rund um dieses Thema.

Wann ist eine Futterumstellung notwendig?

Welpe Napf

In bestimmten altersbedingten Lebensstadien braucht dein Hund unterschiedliche Rationen an Nährstoffen. Ein ausgewachsener Hund braucht im Vergleich als Welpe weniger Proteine. Die Bedürfnisse ändern sich auch, wenn er das Seniorenalter erreicht hat.

So ist es bei bestimmten Krankheiten:

  • wie unter anderem bei Problemen im Magen-Darm-Bereich 
  • Diabetes, Leishmaniose 
  • Allergie 

Hier ist eine bedarfsgerechte Ernährung und somit eine Umstellung unbedingt notwendig.

Manche Ernährungsberater empfehlen, dass bei Fertigfutter eine Futterumstellung 1- bis 2-mal im Jahr auf eine andere Marke bzw. Sorte sinnvoll ist.

Diese zwei Arten sind empfehlenswert:

Bei der optimalen Umstellung sind zwei Arten empfehlenswert: 

  1. die direkte Futterumstellung und 
  2. die Step-by-Step Futterumstellung. 

Der Name definiert eigentlich schon, worum es bei diesen beiden Futterumstellungen geht. 

Bei der direkten Futterumstellung stellst du das Futter von heute auf morgen komplett um. Bei der zweiten erfolgt die Futterumstellung Schritt für Schritt. Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile, auf die wir jetzt eingehen werden:

1. Direkte Futterumstellung

Bei der direkten Futterumstellung erfolgt die Umstellung von heute auf morgen. Bestandteil ist es, das Hundefutter komplett und unmittelbar gegen ein Neues einzutauschen. Das ist natürlich die einfachste Methode. 

➡ Jedoch können Symptome durch eine direkte Umstellung des Futters auftauchen. 

Ein klarer Vorteil ist also die einfache Handhabung. Ein Nachteil ist das häufigere Auftreten von Symptomen. Auf die möglichen Symptome einer Futterumstellung werden wir später noch eingehen.

2. Futterumstellung Step-by-Step

Der Name lässt es uns vermuten. Diese Art der Futterumstellung erfolgt Step-by-Step. Das alte Futter wird schrittweise heraus genommen und durch das neue ersetzt wird. 

Diese Methode findet bei den Hundebesitzern besonders häufig Anwendung. Nach knapp 6 – 9 Tagen sollte dein Liebling dann auf das neue Futter umgestellt sein. Diese Art der Futterumstellung eignet sich für alle Hunde-Charaktere.

Die optimale Futterumstellung

Leckerlie

Die direkte Futterumstellung bietet eine einfachere Handhabung. Wir sind jedoch der Meinung, dass die Step-by-Step Futterumstellung die ideale und optimalere Lösung ist. 

Wir geben dir an dieser Stelle eine Anleitung, wie du diese bewerkstelligen kannst:

Schritt 1

Vermische das alte und neue Hundefutter. Das Verhältnis sollte ¼ neues und ¾ altes Futter sein. Dieses Verhältnis kannst du je nach Bedarf 2 – 3 Tage fortführen. Somit fällt es auch deiner Fellnase leichter, sich an die Umstellung zu gewöhnen.

Schritt 2

Der nächste Schritt besteht darin das Futter zu gleichen Teilen zu vermischen. Das bedeutet, dass du die Hälfte des alten Futters mit der Hälfte des neuen Futters vermischst. Auch diese Mischung kannst du 2 – 3 Tage verabreichen.

Schritt 3

Jetzt stellst du einen Futternapf mit ¼ des alten Futters und ¾ des neuen Futters bereit. Auch hier verwendest du diese Mischung wieder zirka 2 – 3 Tage.

Schritt 4

Nach 2 – 3 Tagen kannst du komplett auf das neue Futter umsteigen.

Symptome

Die Step-by-Step Umstellung löst bei Hunden am wenigsten Symptome aus. Dennoch kann es – unabhängig von der Methode – bei einer Futterumstellung immer wieder zu Symptomen und Beschwerden kommen. Damit du weißt, mit was genau du es zu tun hast, gehen wir an dieser Stelle auf die möglichen Symptome ein.

Mögliche Symptome einer Futterumstellung können sein:

  • Appetitlosigkeit
  • veränderte Stuhlkonsistenz
  • Verstopfung
  • weicher Stuhl oder Durchfall
Diese Symptome sind völlig normal und sollten innerhalb weniger Tage wieder von selbst abklingen. Durchfall entzieht dem Körper Wasser. Daher empfehlen wir mehrere Trinknäpfe aufzustellen. So hat dein Hund auch immer die unmittelbare Möglichkeit der Flüssigkeitszunahme.
 
Leidet dein Hund an diese Symptome? Dann halte bei der Step-By-Step Methode die Rationen vom neuen Futter zu Anfang geringer. Du kannst die Umstellung bis zu 6 Wochen verlängern.
 
Klingen die Symptome dennoch nicht ab? Versuche es mit einem anderen Futter. Denn es kann sein, dass dein Hund eines der Inhaltsstoffe im neuen Futter nicht verträgt.

Mein Fazit

Hundeo Logo Frau mit Hund

In der Regel solltest du es immer erwägen, nicht gerade das preiswerteste Futter zu kaufen. Teuer ist nicht immer gleich das Beste … Jedoch sind wir der Meinung: 

Günstigeres Futter enthält meistens einen hohen Anteil an Zucker, Getreide und weitere Inhaltsstoffe, wie Farbstoffe und Aromen. Das hat nichts im Futter zu suchen

Mit hochwertigem Biofutter wärst du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Wir haben dir eine Anleitung für die optimale Futterumstellung gezeigt. Nun gelingt es dir, einfach das Futter und die Futtergewohnheit bei deinem Hund umzustellen.

Verfasst von Enrico Bachmann
Verfasst von Enrico Bachmann

Ich bin zertifizierter Ernährungsberater für Hunde und Gründer von Hundeo. Meine Mission ist es, mit einfachen und klaren Empfehlungen dich im Dschungel der Informationen zu führen.

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Weiterführende Quellen:

akc.org
petmd.com
wikihow.pet

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